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Leute, singt doch!

Sylvia Lawaty macht Menschen aller Altersstufen Mut, ihre Stimme zu entdecken und klangvoll einzusetzen.

"Jeder Mensch ist ein Instrument im großen Orchester des Universums, jede Stimme ist die Musik, die durch eines dieser Instrumente fließt. Und jeder Part ist einzigartig. Wenn du deine Stimme nicht entwickelst, dein Lied nicht singst, ist das ein großer Verlust für dich und für uns alle."
H. I. Khan „Music of Life“, 1938

"Die Stimme eines Menschen ist sein 2. Gesicht."
unbekannt

Regelmäßiges Singen fördert nachhaltig verschiedene Aspekte der körperlichen und psychischen Gesundheit.

Singen ist gesund

Wie jeder unmittelbar spürt, wenn er singt, hat das Singen eine entspannende und anregende Wirkung und fördert die gute Laune. Wer guter Stimmung ist, singt unter der Dusche und die Stimmung verbessert sich weiter. Wer, manchmal auch unbewusst, vor sich hinsingt oder –summt, wird oft angesprochen: „Na, Du hast ja wohl gute Laune!“. Singen und Wohlbefinden hängen direkt miteinander zusammen.

  • Singen vertieft die Atmung; beim Singen wird auf ganz natürlich Weise die Zwerchfellatmung aktiviert; dies führt zur einer besseren Sauerstoffversorgung der Körperorgane und des Gehirns und zu einer besseren Entschlackung des Körpers.
  • Singen stärkt das Immunsystem; wie Forscher der Universität Frankfurt/Main unlängst nachweisen konnten, steigt die Konzentration von Immunglobulinen und Cortisol im Blut während des Singens stark an.
  • Singen führt zu einer Zunahme der „Glückshormone“ Serotonin, Noradrenalin und Beta-Endorphine – vor allem wenn man gern singt oder Lieder singt, die man mag. Für die Menge an Glückshormonen, die das Gehirn bei einem gern gesungenen Lied ausschüttet, muss der Jogger zehn Kilometer laufen – so der Neurologe und Psychotherapeut Eckhard Schiffer

Dies sind nur die wesentlichen, bisher eindeutige nachgewiesene gesundheitliche Folgen des Singens. Darüber hinaus werden gerade bei Kindern erhebliche Auswirkungen auch auf kognitive Fähigkeiten wie Konzentration, Gedächtnis und sprachlichen Ausdruck angenommen. An der Universitätsklinik Leipzig wurde untersucht, dass die Mehrzahl der (nicht-singenden) deutschen Kinder bereits verkümmerte Stimmbänder haben.

20 Jahre lang habe ich mich der Entwicklung der Stimmen und Stimmbänder von Kindern gewidmet – heute beschäftige ich mich auch mit Erwachsenen, die beim Singen Vorbild für ihre Kinder sind.

Singen lernen in der Gemeinschaft

Jeder kann singen, davon bin ich überzeugt. In meinen Singkursen und Singseminaren lernen Teilnehmer, ihre Ängste zu überwinden und die eigene Stimme zu finden und zu lieben. Als Musikpädagogin und aus eigener Erfahrung weiß ich: Singen bringt Freude, Glück und ist ein wertvolles Lebenselixier.

Warum Singen?

Singen fördert die physische und psychische Gesundheit


Singen entspannt, hebt die Stimmung und steigert die Kreativität


Singen lässt richtiges Atmen bewusst werden


Singen stärkt den Zusammenhalt in der Gemeinschaft


Singen lässt selbst im hohen Alter noch neue Synapsen im Gehirn entstehen


Singen baut Stresshormone ab und schüttet Glückshormone aus


Singen stellt das Gleichgewicht im Körper wieder her


Singen produziert eigenes Antidepressivum ohne Nebenwirkungen